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werle stankowski: tourtagebuch

Winterthur, 23.05.08 – Gaswerk

PRÄGNANT: als wir in den club stolpern stehen wir zunächst in einer 1000-leute-halle und uns wird schlagartig bewusst, dass wir in der schweiz wohl doch schon erfolgreicher sind als wir annahmen. leider nicht. zwei minuten später wurden wir vom veranstalter freundlich darauf hingewiesen, dass der ort auch noch über einen kleineren veranstaltungsraum im keller verfügt. das hat dann auch besser gepasst muss man sagen.
GUT: jene die da waren haben viel spass gehabt. ausserdem ist heute der erste von zwei gigs, die unsere schweizer freunde von m.b.u.u.b. eröffnen. eine tolle band.
HART: die nebelmaschine ist betankt mit eine chemikalie die das singen quasi unmöglich macht. bei jedem einatmen fräst sie die stimmbänder weiter an, was unweigerlich zu gleichzeitigem husten führt. es konnten aber am nächsten morgen keine bleibenden schäden ermittelt werden.
WAS?! im backstage-raum liegt eine postille namens „daily rock“, ein schweizer blatt, das wohl echt t-ä-g-l-i-c-h über rock-musik informiert. unglaublich.
SONG: tay zonday – chocolate rain

Kassel, 16.05.08 – Schlachthof

PRÄGNANT: johannes ist voller klaus-kinski-testosteron und lässt alles auf der bühne raus.
GUT: dadurch dass es ein umsonst&draussen-fest ist, strömen die zukünftigen werle & stankowski fans in scharen aus allen ecken nordhessens herbei und sorgen für frühsommerliche ausgelassenheit.
HART: da simon am nächsten tag wieder pünktlich am schneideplatz bei 2fields sitzen will/darf, muss/will er leider unmittelbar nach der show alleine mit der karre nach köln zurück gurken. die distanz beträgt exakt 248 km, um 3 uhr nachts nach langen einsamen stunden ist er zuhause.
WAS?! wie immer bei umsonst&draussen-festivals gibt es auch hier die obligatorische schreihals-fraktion in der ersten reihe. ein weibliches mitglied jener gruppe (anfang vierzig) legte sich im selben moment voll aufs maul, als johannes die zeile „... throwing your life away“ singt. ungelogen.
SONG: alexander marcus – ciao ciao bella

Freiburg, 26.04.08 – Kamikaze

PRÄGNANT: johannes fühlt sich irgenwie nicht so gut…
GUT: von saarbrücken nach freiburg gehts gemütlich über französische schleichwege queer durch die pittoresque landschaft des elsass.
HART: nach dem soundcheck ist es soweit. nach vielen stunden unwohlsein wird johannes jetzt endgültig von immer häufiger auftretenden kotzflashs heimgesucht, das sieht nicht gut aus…
WAS?! das erste mal seit werle & stankowski müssen wir einen gig noch auf den letzten drücker absagen. die türkische pizza fordert erbarmungslos ihren tribut.
SONG: wendy carlos – jesu, joy of man’s desiring

Saarbrücken, 25.04.08 – Sparte4

PRÄGNANT: schon seit landau begleiten uns bei dieser kleinen mini-tour unsere freunde von nicad aus holland als support. nach wie vor ganz dufte burschen.
GUT: mit vier saarbrückener edelgroupies ;) und der ganzen nicad-bajasch zzgl. unserer reizvollen tourmanagerin meike geht es nach dem gig in den angesagtesten ;) club der ganzen stadt und wir machen die nacht zum tage. für ca. eine stunde. danach gehts ins hotel, schlafen.
HART: um vier uhr nachts auf dem rückweg ins hotel wird die ganze horde von einer monumentalen fressattacke heimgesucht. bei der nächstbesten dönerbude geben wir nach. schon am nächsten morgen wird zweien (johannes und kyle: türkische pizza) klar, dass das vielleicht nicht die beste idee gewesen ist.
WAS?! “ich will einmal nach saarbrücken / ja saarbrücken wäre nett / ich will haare auf dem rücken / und ein rosa himelbett”
SONG: die ärzte – ich wär gern madonnas dickdarm

Landau, 24.04.08 – Fatal

PRÄGNANT: rückkehr an alte wirkungsstätten, teil 14: hier haben wir letztes jahr grosse teile unseres lady-grey-videos gedreht, die menschen erinnern sich, es liegt liebe in der luft.
GUT: unsere die-hard fraktion aus mannheim scheut weder kosten noch mühen und reist uns ergeben hinterher. wir sind gerührt.
HART: was die professionalisierung von verpeiltheit angeht hat johannes heute neue massstäbe setzen können. in berlin geht er zum fahrkartenautomaten, zieht eine karte bis buchloe (statt landau). am gleis dann, eine minute vor einsteigen in den völig verkehrten zug, fällt dann doch noch der groschen. schnell zurück zum schalter, alles erklärt, kein problem. mit einstündiger verspätung entspannt im bordbistro kommt dann der volle horrorflash: beim ziehen der ersten karte am automaten die bankkarte stecken gelassen! nachdem zwischen spandau und wolfsburg dann auch das telefonat mit der sparkassen-kundenbetreuung abgewickelt und die karte gesperrt war sank ein vom schicksal und seiner eigenen blödheit geschundener mann endlich in sich zusammen und schlief bis landau. bescheuert autogefahren: simon verpasst schon 10 minuten nach köln auf der autobahn seine abfahrt, will aber nicht extra 3 kilometer zurückfahren. also versucht er sich aus dem kopf richtung landau durchzuschlagen. großer fehler! ohne karte einfach mal drauf los endet auf der a5 richtung osten. nach 460 km (statt 270 km), 2 1/2 stunden verspätung und völlig blank liegenden nerven verspricht das ein wirklich fürchterlicher auftritt zu werden.
WAS?! wir spielen trotz allen schikanen ein epochales konzert.
SONG: bei dem stress?! auf keinen fall!

Utrecht, 16.02.08 – Ekko

PRAGNANTE: heute supporten wir fink aus england. ein wahnsinns songschreiber und gitarrist. seine band (nur bass & drums) ist unglaublich tight, wir haben die musikrichtung später minimal-drone-folk genannt, das triffts ziemlich gut. er spielt eine meistergitarre von malachy brady, der johannes’ gitarrenbau-lehrer in nottingham war. echt pragnante.
LEKKER: sehr grosser club, ausverkauft, superbe soundsituation, nur schöne menschen, warmer applaus.
HAARDT: jetzt haben wir uns gerade an den holland way of life gewöhnt und jetzt soll das alles schon wieder vorbei sein??
WAT?! fünf minuten vor der fink-show wird auf einmal allen klar, dass der drummer fehlt. hektik deluxe, der veranstalter schwingt sich aufs rad und sucht ihn in der stadt, telefone laufen heiss aller orten, keine spur. dann mit zwanzigminütiger verspätung: fink & bassist betreten die bühne und fangen „einfach mal ohne gary“ an, der sich jedoch wiederum zehn minuten später sichtbar peinlich berührt durch die masse auf die bühne schlängelt. fink widmet ihm die zugabe „sorry i’m late“. das ist entertainment.
LIEDCHE: fink – if only

Rotterdam, 15.02.08 – Exit

PRAGNANTE: wer hätte gedacht, dass wir mal mit einer waschechten grungeband die bühne teilen würden. wie hiessen sie noch gleich…egal. jedenfalls haben die uns sondergleichen in die early ninetees gebeamt, inklusive holzfällerhemd und guitarrensolo.
LEKKER: die stadt hat was unwiderstehlich futuristisches.
HAARDT: das mit den autos scheint in ganz holland ein wenig kompliziert zu sein.
WAT?! da hängen doch tatsächlich überall in der stadt plakate, die auf gigantische happy-hardcore-events einladen, inclusive stars wie „dune“ oder auch „mark oh!“, man scheint hier also nicht nur grungetechnisch in den niederungen der neunziger jahre hängengeblieben zu sein.. dass wir das nochmal erleben dürfen..
LIEDCHE: das modul – computerliebe
ENGLISH: in rotterdam people are still really into grunge and happy hardcore music, which left us in kind of a time travel situation there..

Amsterdam, 13.02.08 – Winston Kingdom

PRAGNANTE: amsterdam ist für autos nicht geeignet.
LEKKER: wir werden nicht verhaftet, obwohl wir mit dem auto aus nackter verzweiflung nach 3 1/2-stündiger odysee durch die autofeindlichste stadt aller zeiten nervenverlassen quer über einen sehr grossen fussgängerzonenmarktplatz fahren. die dreistigkeit hat wiedereinmal obsiegt. ja, und der gig war auch hammer!
HAARDT: anscheinend ist es in den niederlanden tatsächlich nicht gang und gäbe, die bands mit essen und trinken zu umsorgen wie wir es aus unserem geliebten heimatland kennen. aber wir sind ja bescheiden und ausserdem extrem anpassungsfähig. also alles easy.
WAT?! wir fahren vier stunden früher aus den haag ab um uns noch entspannt die stadt anzugucken. stattdessen kommen wir auf die minute pünktlich am club an. also nochmal in aller deutlichkeit: amsterdam ist für autos nicht geeignet!
LIEDCHE: i’m rick james, bitch!
ENGLISH: don’t go to amsterdam by car – break the law if you’re desperate – if you don’t get what you want it’s okay – when you go to amsterdam don’t bring your car!

Den Haag, 12.02.08 - De Paap

PRAGNANTE: wir haben ja schon öfters mit anderen bands zusammen gespielt, aber so jung und so gut wie nicad sind sie nicht alle gewesen, um es mal vorsichtig auszudrücken. irgendwo zwischen midnight oil und radiohead. nicad steht für die länder aus denen die alle kommen n(ippon)-i(srael)-c(hile)-a(merica)-d(eutschland). im april bei unserer frühlings-tour kommen sie im gegenzug mit uns und dann könnt ihr sie euch ja selbst angucken und staunen.
LEKKER: kyle von nicad bucht uns nicht nur unsere erste mini-niederlande-tour, sondern bringt uns auch noch für die nächsten 5 tage in einem tollen musikerhaus unter, das gleichzeitig als studio, live-auftrittsort und musiker-hostel dient. die sache lässt sich gut an.
HAARDT: da der tag für uns schon sehr früh begann (johannes: 8.00 berlin, simon: 8.30 honrath, andi 8.00 würzburg) und wir uns erstmal alle irgendwo treffen mussten, ist die verspätung quasi vorprogrammiert. mit satten 2,5 stunden delay schlugen wir endlich im ‘paap’ auf und waren doch zu früh. nicad waren selbst verspätet noch beim soundcheck…
WAT?! bei unserer nächtlichen ankunft im musiker-hostel begrüsst uns ein sehr sympathischer aber stark verharzter ‘herbergsvater’, der eigentlich erst morgen mit uns gerechnet hätte.
LIEDCHE: rihanna – please don’t stop the music, naja, eigentlich nur die ersten 30 sekunden.
ENGLISH: we like nicad – thanks kyle – we’re late again – weed is still legal over here.

Köln, 27.11.07 - Underground

PRÄGNANT: heimspiel! tourabschluß!
GUT: mit locker 350 leuten ist das underground ziemlich voll. über die stimmung im publikum haben wir uns eh nie sorgen gemacht, wir werden nicht enttäuscht!
HART: aus der geplanten party bis zum nächsten morgen wird nichts. wir verstreuen uns schon gegen 1 uhr, länger als bis um 3 hält nicht mal unsere partyerprobte crew durch.
WAS?! das hotel für die crew liegt im gefühlte hundert kilometer entfernt liegenden köln hürth. wer hat das denn gebucht? wie sollen die denn da hin kommen? es wird im underground im backstage gepennt.
SONG: hurra war das geil! schade, dass es jetzt vorbei ist. ihr seid toll, wir vergessen uns nicht! vielen dank und bis zum nächsten mal.

Gießen, 26.11.07 - MuK

PRÄGNANT: der club liegt “an der automeile”. ein straßenname, der dem ort absolut gerecht wird. um den club liegen diverse autohändler, das muk mit jugendzentrum-charme sticht raus wie eine bierflasche in der cocktailbar.
GUT: nach kurzer beratung mit dem veranstalter wird unser konzert vom kleinen kneipenbereich in den größeren konzertraum im 1. stock verlegt. höhere bühne, besserer sound, mehr platz!
HART: wir schlafen im hotel. um 9 uhr werden wir durch energisches klopfen geweckt. jemand ruft durch die tür, wir sollen die rezeption anrufen. als wir das tun wird uns gesagt, dass wir um 11 auschecken müssen, und es frühstück um 10 gibt. beides wussten wir schon.
WAS?! nach dem konzert werden wir noch über die nazi-vergangenheit des hauses aufgeklärt. es war im 2. weltkrieg eine wichtige kommunikationszentrale mit bunker. den wollen wir sehen! als wir dann die treppen runterklettern finden wir ersten alte feuchte bunkerräume aus dickem beton und zweitens überall bondage-poster, gummipuppen und einen gynikologischen stuhl in blauem neonlicht. das verwirrt uns. kurze antwort von unserem bunkerführer: “hier finden manchmal dark-wave parties über 18 statt.” okay…? das hätten wir dem muk nicht zugetraut.
SONG: die fahrt war kurz, irgendwie hören wir wenig musik auf dieser tour.

Bremen, 23.11.07 - Lila Eule

PRÄGNANT: ein schwieriger auftritt: erst friesisch herbe unterkühlung und dann ließen uns die bremer nicht mehr von der bühne. am ende haben prozentual mehr leute cds gekauft als sonst irgendwo auf der bisherigen tour. hmm…
GUT: ...und dann ließen sie uns die bremer nicht mehr von der bühne.
HART: die friesisch herbe unterkühlung.
WAS?! ...am ende haben mehr leute cds gekauft als sonst irgendwo auf der bisherigen tour.
SONG: the good, the bad & the queen – kingdom of doom

Hamburg, 22.11.07 - Mandarin Casino

PRÄGNANT: heftiger triaden-style im club, der früher wohl mal ein chinesisches restaurant war.
GUT: a) viele leute singen alles mögliche mit, das war ne reife leistung! b) unser booker christian lädt uns am nächsten morgen zum opulenten frühstücksmahl ein. lecker!
HART: im club fanden wir leider nur die karikatur einer anlage vor. zum ersten mal in der w&s-geschichte mussten wir einem veranstalter sagen, dass wir so nicht spielen würden. durch eine riesenaktion seinerseits konnte dann aber doch noch irgendwoher ein grafischer e.q. organisiert werden, so dass der sound im endeffekt zwar nicht edel, aber immerhin ok war.
WAS?! die reeperbahn ist immer noch genau wie im fernsehn…
SONG: radiohead – weird fishes vs. gorillaz – kids with guns

Berlin, 21.11.07 - Magnet Club

PRÄGNANT: unser klaus-schulze–intro dauert viel zu lang, weil die vorband johannes’ bühnenkoffer (zutaten: gitarrengurt, plektren, tolles mikro, kapo, ersatzsaiten, playlist) stibitzt. folglich bimmeln im backstage temporär die alarmglocken. aber nachdem wir die vorband ein bisschen geprügelt hatten rückten sie das teil wieder raus und die show kann beginnen
GUT: nur zehn meter bis zum hotel. das frühstück dort (bandfreundlich bis 12 uhr!!!) war der unglaubliche hammer
HART: der veranstalter (nicht der club) lässt sich einen kasten backstage-bier und zwei flaschen wodka teuer bezahlen: 45,- €.
WAS?! das navi sabotiert uns. anstatt uns um die staus rumzulenken, leitet es uns in sie rein. aber wir sind eben superhardcore drauf und fahren die siebenhundertfünfzig meter autobahnauffahrt einfach rückwärts wieder rauf. das war geisterfahrerslalom vom feinsten.
SONG: the bug – politicians & paedophiles

Erfurt, 20.11.07 – Museeumskeller

PRÄGNANT: bis jetzt haben wir zur stärkung der allgemeinen abwehrkraft und zum ölen der stimmbander / beatfinger immer tollen ingwer-tee gebraut. in erfurt ist er besonders gut gelungen: * eine knolle ingwer in feine scheiben schneiden * mit kochendem wasser aufgießen * 2 bis 3 frisch gepresste zitronen oder limetten dazu geben * mind. 20 minuten ziehen lassen, dann mit honig süßen und trinken
GUT: unser jakarta-mann jannis kommt vorbei.
HART: johannes hat herpes. gegen behandlung mit zahnpasta bleibt „er“ resistent. wir überlegen, „ihn“ auf der bühne auch mal singen zu lassen, doch sein iq reicht (noch) nicht aus…
WAS?! die künstlerwohnung ist nur unwesentlich kleiner als das shining-hotel. band: 2 personen. crew: 3 personen. vorhandene zimmer (ohne die 2 badezimmer): ca. 15.
SONG: music is soooo september 10th! wir synchronisieren 2 klapprechner, fahren den sound via radiotransmitter über die autoanlage. dann wird per auf-die-plätze-fertig-los-prinzip synchron auf beiden rechnern (beifahrer & rückbank) die south park trilogie imaginationland abgefeuert, und fertig ist das selbstgebaute cinema-erlebnis. welcome to normality!

Luzern, 16.11.07 - Treibhaus

PRÄGNANT: die veranstalter lassen extra eigene w&s-plakate für unseren auftritt anfertigen. ganz anders als unsere aber auch spitze!
GUT: wir schlafen im backpackers mit balkon und freiem blick auf den verschneiten luzerner see.
HART: „nää wat is dat kalt heh!“
WAS?! unsere crew macht konstant mehr party als wir…
SONG: les paul & mary ford – johnny is the boy for me

Zürich, 15.11.07 - Hive Club

PRÄGNANT: unser erster solo-club-gig auf schweizer boden. der hive club ist absolut premium, vom catering über die freundlichkeit der mitarbeiter bis zum fetten live-sound – kein wunsch bleibt offen. einfach herrlich!
GUT: die fotosession mit astronaut im lastenaufzug!
HART: kasper und johannes pushen sich vor dem gig mit bläck fööss im tourbus.
WAS?! „ihr habt auf jeden fall gestern so viele liebesbekundungen auf der bühne ausgetauscht, das war schon fast homosexuell!“
SONG: bläck föös – frankreich frankreich

Freiburg, 14.11.07 – White Rabbit

PRÄGNANT: der club liegt tief unter der erde, die atmosphäre pendelt irgendwo zwischen kolonialzeit-voodoo und „from dusk till dawn“ (bambus, tischkerzen, hohe torbögen, schwere dunkle holzmöbel).
GUT: unser lichtmann kaspar zauber aus spärlichen voraussetzungen eine wirklich stimmige kulisse.
HART: wir schlengeln uns illegal über eine große kreuzung und werden innerhalb einer sekunde aus 2 richtungen geblitzt.
WAS?! essen beim afghanen um die ecke: der chef kommt aber immer nur an unseren tisch, um in orakelartigen halbsätzen zu erklären was er uns zu essen bringen wird. unsere eigentliche bestellung wird mit einem allwissendem zwinkern ignoriert.
SONG: klaus schulze – floating etabliert sich als tourintro vor den shows, das passt perfekt!

Frankfurt, 13.11.07 - Das Bett

PRÄGNANT: unsere crew ist gross wie nie, der tourname irreführend. diesmal mit dabei: unser mischer andi aus würzburg, unser lichtmann kasper und natürlich meike, unsere tourmanagerin aus freiburg.
GUT: die tourposter gehen weg wie warme semmeln.
HART: die nacht danach in der hauseigenen künstlerwohnung war recht kalt. aber egal, wir sind ja hier nicht im mädchenpensionat!
WAS?! hessen ist rauchfrei! johannes leidet, simon jubiliert. immerhin kann man die auftrittsklamotten so am nächsten tag wieder benutzen.
SONG: the aim of design is to define space – marlon brando

London, 21.06.07 - Goethe Institut

was für eine aktion!
mittags rüberfliegen, abends zwei konzerte, am nächsten morgen wieder zurück. dass ist mal jet set vom feinsten. das erste konzert war draussen hinter dem institut im park; herrliche atmosphäre bei abenddämmerung. kinder tanzen und mütter säugen zu w&s. ein wirrer mensch kommt danach zu uns und erklärt uns begeistert und detailliert, warum wir uns so sehr anhören wie eine mischung aus neu!, can und kraftwerk. scheint so eine art sport in england zu sein.
der zweite gig dann nur wenig später im hauseigenen café hugo’s. werle & stankowski diesmal als dinnerkapelle. da denkt man, man hätte schon alles gesehn, und dann sowas. der laden füllt sich stetig, ab der hälfte des sets ist es brechend voll und die stimmung hat etwas sehr spezielles. so à la “ich war dabei”. auch die goethe-party danach war ein absoluter klassiker, es wurde gefeiert wie es im buche steht. wenn das ganze leben so wäre wie dieser abend, das wär es doch schon.

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Tourtagebuch Mai (Solo)

Ab hier startet das Tourtagebuch zur Mai-Tour, chronologisch von unten (erstes Konzert) nach oben (letztes).

Siegen, 27.05.07 - Vortex

PRÄGNANT: das letzte konzert …
GUT: ... war ein schönes abschlusskonzert, zum glück!
HART: der schlüssel zum w&s-mobil bricht im schloss ab. verdammt, am letzten tag! wir rufen am nächten morgen (natürlich ein feiertag…) den schlüsselnotdienst. der war sehr teuer aber immerhin nett.
WAS?! nach dem konzert erfahren wir, dass einige leute echt von weit her gekommen sind, um uns zu sehen. bonn, aachen, limburg?!
SONG: i-monster – heaven

vorbei.

Dortmund, 26.05.07 - FZW

PRÄGNANT: wir fahren knapp 500 kilometer zum club, die zweitlängste strecke innerhalb der tour …
GUT: ... und trotz stau und sauwetter kommen wir pünktlich am club an. man lernt dazu.
HART: der trockner und eine waschmaschine im club sind kaputt. von der zweiten, intakten maschine wird uns “aus hygienischen gründen” abgeraten. na gut, die letzten 2 tage schaffen wir auch noch ohne saubere wäsche.
WAS?! während dem konzert schreit jemand im publikum unablässig werles vornamen.
SONG: team america soundtrack – freedom isn’t free

backstage 1 backstge 2

Bayreuth, 25.05.07 - Glashaus

PRÄGNANT: das konzert war total super!
GUT: nach dem auftritt wird weitergefeiert.
HART: keine duschen im club, wir bräuchten aber eine.
WAS?! unser mercher chris f. pennt auf dem asphalt vorm w&s-mobil.
SONG: chris liebing – soulseek

poer DSC00268

Würzburg, 24.05.07 - Cairo

PRÄGNANT: blauer himmel, hohe temperaturen, toscana-feeling.
GUT: wir spielen zu viert oben ohne minigolf. werle gewinnt die erste runde, die zweite geht an stankowski.
HART: heute ist würzburg offiziell die heisseste stadt deutschlands. in der halle sinds nochmal 15 grad mehr…
WAS?! der tisch im w&s-mobil bricht ab, das fenster wird vom bus kaputtgefahren, wir bekommen 2 strafzettel und simon findet einen mp3-player mit japanischem menü aufm parkplatz.
SONG: muff potter – steady fremdkörper

romantischer typ selbstauslöser

Frankfurt, 23.05.07 - Clubkeller

PRÄGNANT: keine bühne, total klein, unfassbar ausverkauft!
GUT: unsere freunde jona und chris f. sind mit dabei, sie bleiben bis zum ende der tour.
HART: die anlage besticht durch basslosigkeit.
WAS?! wir treffen beim music1.tv-interview den frisch eingestellten henrico ‘kurt beck’ frank. was?!
SONG: koçani orkestar – siki, siki baba

henrico DSC00248

Nürnberg, 22.05.07 - Muz Club

PRÄGNANT: nach 2 tagen pause fühlen wir uns seltsam unvorbereitet.
GUT: trotz sonnenschein, grilltemparatur und ziemlich früher auftrittszeit sind viele leute da!
HART: johannes durchbricht auf der suche nach der dusche eine alarmgesicherte tür. ein ekelhafter alarmton schreit durch den gebäudetrakt.
WAS?! nach der show verbrennt simon im hof des clubs seine (seit 12 tagen getragene) tour-hose.
SONG: nelly furtado – all good things

hose brennt

Leipzig, 19.05.07 - Ilses Erika

PRÄGNANT: kurz vor dem auftritt (um 0 uhr) ist niemand da. 10 minuten später ist der laden rappelvoll.
GUT: als appetithappen vor dem mitternachtskonzert spielt johannes vorher ein akustik-set im plattenladen um die ecke.
HART: der 12. gig in folge ohne freien tag dazwischen. zum glück sind die nächsten beiden tage frei!
WAS?! der club verkauft kein vodka-red bull, weil die leute davon “immer so aggressiv” werden.
SONG: tanya stephens – still a go lose
PLUS: wir geben ein interview .

vogelfreund campingkoenig rebels

Stuttgart, 18.05.07 - Kellerclub

PRÄGNANT: der johannes hat jebuchtstag!
GUT: wir schlafen über dem ‘mos isley’ in einer künstlerwohnung. die macht ihrem namen alle ehre, jeder raum ist in eigenem design gestaltet. fotos folgen!
HART: wir halten vor dem club um auszuladen, 10 minuten später haben wir 35€ parkverbotsstrafe von den bullen an der scheibe hängen. toll.
WAS?! schwierig in worte zu fassen: die dönerbude neben unserem bandapartment spinnt! nachts um 3 total lauter grossraum-techno aus vor schmerzen schreienden boxen, 15 schwitzende dönermänner bedienen gutgelaunt und unglaublich schnell heerscharen von ex-partybesuchen in allen bewusstseinszuständen. wir sitzen abseits und beobachen dieses unwirkliche treiben.
SONG: ben hamilton – sparrow’s blues

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Augsburg, 17.05.07 - Kerosin

PRÄGNANT: dank der sympatischen vorband yuki weiss simon jetzt, was “musik ist live nur gut wenn aussreichend bass reingedreht ist” auf japanisch heisst. theoretisch.
GUT: wir haben endlich! unseren fm-transmitter gekauft. ab jetzt sind wir wieder ne jukebox auf rädern!
HART: quasi jede person versucht an unserem merch-stand zu feilschen. “ich kauf beide cds, zahl 10€ weniger und bekomme noch 4 buttons und 2 poster dabei, ok?”
WAS?! nach dem konzert sind alle besucher innerhalb kürzester zeit unglaublich besoffen.
SONG: uffie – ready to uff

politische botschaften hut

Erfurt, 16.05.07 - Museeumskeller

PRÄGNANT: vom redseligen, sympatischen veranstalter bekommen wir viele interessante interna zu hören.
GUT: der club-mischer klopft uns nach dem konzert mit feuchten augen auf die schulter und kauft beide cds.
HART: vor der abfahrt stellen wir entsetzt fest, dass unser stromkabel in den abgeschlossenen, leeren club führt. wir müssen es zurücklassen, wie sollen wir das denn jetzt wiederbekommen?!
WAS?! neben dem waschsalon gibts einen ddr-nostalgie-laden, der auch fiese nazi-dvds anbietet.
SONG: wir kaufen uns eine cd (bright eyes – cassadaga). sehr beeindruckend: no one would riot for less

aufkleber 1 aufkleber 2

Marburg, 15.05.07 - Cafe Trauma

PRÄGNANT: der linksextremistischste club in dem wir jemals gespielt haben.
GUT: überraschend viele bekannte gesichter auf dem konzert!
HART: der chilivodka…
WAS?! pia aus köln war auch da.
SONG: immernoch keine musik im auto, wir drehen durch.

hitler besiegt.

Hamburg, 14.05.07 - Haus 73

PRÄGNANT: um 22:30 uhr ist zapfenstreich.
GUT: unsere w&s-jutetaschen sin ein echter verkaufsknüller!
HART: irgenwie mögen wir den club nicht…
WAS?! während simons intro versucht johannes vergeblich auf die bühne zu gelangen. die tür zwischen backstage und club war abgeschlossen.
SONG: bilitis soundtrack – scéne d’amour

waschsalon 1 waschsalon 2

Bielefeld, 13.05.07 - Kamp

PRÄGNANT: altestes jugend- und kulturzentrum deutschlands (seit 1927 konstant geöffnet).
GUT: nach der show begibt sich das publikum geschlossen zum w&s-verkaufsstand und verfällt dem konsumrausch.
HART: in den club hätten 600 leute gepasst…
WAS?! die besitzer vom thai-restaurant machen starfotos mit uns!
SONG: gonzales – gogol

surrealismus

Berlin, 12.05.07 - Mudd Club

PRÄGNANT: johannes sabotiert ein fernsehinterview vor der show. “die fragen sind mir zu diffus.”
GUT: dank türdeal* und vollem laden sahnen wir heute mal kräftig ab!
HART: wegen der balkan-party im anschluss wird das licht im gesammten club gedimmt. unsere mercher (heute: fred & ingo von haute areal) müssen sich bei kerzenlicht durch die t-shirt-kisten wühlen…
WAS?! wir spielen vier (!) zugaben-blöcke, wow!
SONG: trentemöller – evil dub. die cd hat uns vor der tour unser freund und lieblings-dj simon² geliehen, dankeschön!
*: es gibt 2 sorten von bezahlungen für bands bei live-auftritten, einmal der türdeal und dann die festgage. festgage bedeutet, es gibt eine vorher festgelegte summe auf die hand, egal wie viele leute kommen. der türdeal beteiligt die künstler prozentual am eintritt; kommen mehr leute gibts mehr geld.

Kassel, 11.05.07 - Schlachthof

PRÄGNANT: nach ganztagsdepression wurden wir vom euphorischen kasseler publikum erlöst.
GUT: auf der noch kurzen tour haben wir schon eine menge tiere gesehen: einen storch, diverse falken, 3 rehe, einen fuchs (tot), einen igel, einen graureiher mit frosch im schnabel sowie die dreckigste elster ever.
HART: unser ‘backstage-raum’ liegt 2 stockwerke über dem club, wir laufen an dem abend mindestens 3 kilometer treppe rauf und wieder runter. “-hast du den autoschlüssel? -nee, der liegt oben… -argh!”
WAS?! nachts um vier wird von draussen an unser liebgewonnenes w&s-mobil uriniert. bah!
SONG: ein bisschen schlagerradio.

fliegen

Chemnitz, 10.05.07 - Atomino

PRÄGNANT: unsere freunde von ‘morgen’ stoßen erstmalig dazu. ein freudiges wiedersehen!
GUT: endlich mal das legendäre marx-denkmal besichtigt.
HART: tja hm… es waren wirklich nicht viele leute da…
WAS?! fan-frau yvonne kauft erst die neue cd, dann die alte und zum schluss ein t-shirt. “die platte krieg ich später auch noch im laden oder?”. wow!
SONG: radio nervt, wir brauchen endlich einen neuen fm-transmitter!

DSC00093 politisch

Greifswald, 09.05.07 - Klex

PRÄGNANT: der nordöstlichste punkt, den wir in deutschland bis jetzt bespielt haben.
GUT: der halbe club tanzt von anfang bis ende zu unserer musik.
HART: über 12 stunden autofahrt, von münster nach greifswald über berlin. da gabs noch “etwas zu erledigen”...
WAS?! denn: wir verwandeln uns in ein fahrendes werbebanner. die leute von ‘easy living’ bezahlen uns für die tour das w&s-mobil.
SONG: tocotronic – sag alles ab

friends

Münster, 08.05.07 - Luna Bar

PRÄGNANT: wir parken auf der hauptstraße direkt am radweg, jedes unbedachte türöffnen tötet einen fahradfahrer.
GUT: ausverkauft, vorverkaufsrekord, alles toll!
HART: unser mischer sagt 24 stunden vor tourbeginn die tour ab…
WAS?! wir spielen ‘in nishnij nowgorod’ .
SONG: uns fehlt ein mp3-zum-auto-adapter, wir müssen radio hören. die neue single von timbaland ist super, wie heisst die?

panorama am radweg.

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Tourtagebuch März '07 (2raum-support)

den inoffiziellen 2raumwohnung blog mit mehr hintergrundinformationen findest du hier.

da wir jeden tag updaten läuft die tour hier chronologisch von unten nach oben.

Berlin, 29.03.07

PRÄGNANT: der letzte gig! ausserdem sind die labelchefs wieder da, und finden uns immernoch gut!
GUT: ein spitzenmässiges abschlusskonzert!
HART: schade, eine sehr schöne, aufregende tour ist vorbei, ein bischen traurig sind wir schon…
WAS?! nach der show waren wir auf der geburtstagsparty von arte tracks. inkusive top ambiente, frei-wein und waldmeister-zuckerwatte direkt am spree-ufer – besser gehts nicht! :)
SONG: beirut – rhineland (heartland)

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Hamburg, 27.03.07

PRÄGNANT: luden und dirnen.
GUT: johannes familie kommt extra aus lübeck und kiel angereist, das war ein schönes wiedersehen!
HART: erste erschöpfungserscheinungen sind nicht mehr von der hand zu weisen… gut, dass wir vor dem letzten gig in berlin einen tag frei haben.
WAS?! auf der fahrt nach hamburg finden wir eine ausgesetzte ratte auf dem parkplatz… wir entschließen uns zu einem spontanen foto-shooting mit ratte und platte.
SONG: dj koze – all people is my friends (mix)

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Mannheim, 26.03.07

PRÄGNANT: nach dem gig total verschwitzt zum merch-stand gerannt und cds verkauft. wie schnell man sich an den luxus einer mercherin gewöhnt… (danke anja!)
GUT: zwischen den ganzen riesen-shows mit der 2rw mal wieder in privaterem ambiente abgerockt.
HART: auch nach dem 3. gemeinsamen gig haben wir wieder keine zeit uns den auftritt vom tollen jeans team anzukucken.
WAS?! in sachen pittoresquität steht die neckarpromenade den poller rheinwiesen in nichts nach. bei dem wetter ein traum!
SONG: the wedding present – mars sparkles down on me

Offenbach, 25.03.07

PRÄGNANT: der mit abstand schönste saal der tour; kreisrund, mit riesigem roten vorhang und altehrwürdigem ambiente
GUT: premiere: zum ersten mal auf der tour singen wir die letzte zugabe der 2rw auf der bühne mit.
HART: johannes bleibt von 2 bis 6 uhr morgens auf super mario hängen…
WAS?! die catering-crew paniert hühnerbrüste mit cornflakes!
SONG: notorious b.i.g. – things done changed

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Essen, 24.03.07

PRÄGNANT: der raum hat die proportionen eines müsli-riegels, mit der bühne an der längsseite(!).
GUT: während dem 2raumwohnung-gig entspanntes deutschland-tschechien-kucken auf dem beamer im backstagebereich.
HART: bei ‘sound of my guitar’ stürzt simons sampler ab, es wird weiterperformed als wäre nichts gewesen – keiner hats gemerkt!
WAS?! mit tränen vor glück aufgewacht, weil ein riesen orchester bei sperrangelweit geöffneten fenstern direkt vor dem w&s-mobil spielt.
SONG: damian marley – welcome to jamrock

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Bremen, 22.03.07

PRÄGNANT: kleinster club der tour (kapazität: 950). aber sehr schön!
GUT: der eh schon sehr nette catering-mann schmiert uns noch schnittchen für die weiterfahrt.
HART: der drummer der 2raumwohnung knutscht mit gleich 2 heissen bremerinnen zum 2rw-song ‘freie liebe’...
WAS?! ü-50 frau hält christoph wiederholt vom mischen ab indem sie ihm zettel zusteckt: “ist das noch kunst??”
SONG: radiohead – 2+2=5 (the lukewarm)

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Hannover, 21.03.07

PRÄGNANT: adrian hat geburtstag! im w&s-mobil wird bierchen getrunken.
GUT: alle mitfahrer sind jetzt 26 jahre alt.
HART: adrian bringt 2 selbskompilierte best of 90ies euro-dance cds mit an bord.
WAS?! auf der geburtstagsparty in hannover wird wii gezockt.
SONG: haddaway – what is love

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Köln, 20.03.07

PRÄGNANT: heimspiel!
GUT: der veranstalter vom soma-festival 2006 spricht uns an, wir bekommen noch gage von ihm… hatten wir vergessen.
HART: über 70 gästelistenanwärter vs. 4 vorhandene plätze…
WAS?! simon & christoph schlafen 2 nächte in folge im eigenen bett!
SONG: werle & stankowski – cologne

Bielefeld, 19.03.07

PRÄGNANT: adrian, unser haus- und hof-filmer stößt zu uns. wir sind jetzt zu viert im w&s mobil unterwegs.
GUT: nachts beim kumpel von christoph (unserem mischer) w&s bei wdr-rockpalast gekuckt.
HART: layz, dem rapper aus der gyros-bude einen gästelistenplatz versprochen und dann vergessen ihn draufschreiben zu lassen. sorry sorry sorry!
WAS?! die 600km-anfahrt hat durch extreme wetterkapriolen, gegenwind und hagelsturm über 8 stunden gedauert.
SONG: rummelsnuff – halt durch

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Dresden, 17.03.07

PRÄGNANT: windgeschwindigkeiten wie auf der kölner domplatte.
GUT: inga und tommy überlassen uns ihre hotelzimmer, wir können eine nacht in edlen betten schlafen!
HART: 2 minuten hotel-pay-tv kosten 15€...
WAS?! das riesige einkaufscenter vor der tür heisst ‘world trade center’.
SONG: the bees – i love you

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München, 16.03.07

PRÄGNANT: vor so vielen menschen haben wir noch nie gespielt!!! (kapazität: 2200)
GUT: der münchner ist grundsätzlich sehr nett und hilfsbereit.
HART: direkt am w&s-mobil steigt eine dicke r’n‘b-party mit alkopops und agressoralarm.
WAS?! das ganze gute essen wird nach der show weggeschmissen, 10 liter top-kulinarien landen im schweineeimer!
SONG: bambam bajasch – basspräsidium dj mix

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Wien, 15.03.07

PRÄGNANT: klassischer arbeitssieg. vor bedingt interessierter menschenmasse angefangen, am ende aber alle auf unserer seite. und wie!
GUT: zwei hübsche wienerinnen erklären uns den weg zur venue und legen noch einen ausführlichen wien-plan dazu. das ist service!
HART: wegen überlanger anschlussstrecke zum folgegig direkt nach dem auftritt losgeballert..
WAS?! während unserem auftritt fällt die klinke der backstage-tür in den backstage-raum, danach müssen securities mit spezialwerkzeug die tür knacken. nach 15 minuten und einer abgeschraubten klo-klinke ist die türe wieder auf.
SONG: r. kelly – put my t-shirt on

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Graz, 14.03.07

PRÄGNANT: frühling und auf der landstraße durch die alpen, ein traum!
GUT: nach dem konzert: dicke autogrammstunde im w&s-mobil.
HART: während dem konzert: alle sitzen. kräftesparen mit werle & stankowski.
WAS?! GUT + HART, wie passt das zusammen?
SONG: rammstein – ohne dich

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Stuttgart, 12.03.07

PRÄGNANT: vor so vielen menschen haben wir noch nie gespielt!! (kapazität: 2000)
GUT: sehr sehr guten whiskey getrunken, auf kosten der 2raumwohnung. danke!
HART: alle neuen cds ausverkauft, schon während unserem konzert. bo!
WAS?! völlig unverhältnismässiger kreischalarm nach “in this world”. wie geil war das denn?!
SONG: blur – sweet song

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Zürich, 11.03.07

PRÄGNANT: vor so vielen menschen haben wir noch nie gespielt! (kapazität: 1800)
GUT: extrem geiler auftritt. schon beim breakbeat-part von sound of my guitar schreien alle los, wow!
HART: nachts aus versehen den busfahrer von 2raumwohnung geweckt. nicht gut…!
WAS?! backstage-catering wie im römischen reich, mit fünf nuss- und sieben chipssorten. mindestens. ganz zu schweigen vom frisch gemachten eis.
SONG: sonic youth – tunic

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Friedrichshafen, 10.03.07

PRÄGNANT: da wir wegen off-day einen abend zu früh sind, müssen wir um strom fürs w&s-mobil betteln, und bekommen zusätzlich noch leckerstes abendessen und ne dusche obendrauf! sehr lieb.
GUT: der schöne schöne bodensee!
HART: exil-schore-druppies aus köln getroffen, die in friedrichshafen auf entzug sind. mit derbstem slang und kölle-tattoo in frakturschrift über dem arsch.
WAS?! simon bekommt angst vor “dem bösen” auf wackligem steg über nachtschwarzem bodensee.
SONG: knorkator – gv

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Nürnberg, 08.03.07

PRÄGNANT: überdimensional grosser, echter hirschkopf über der theke.
GUT: nach dem gig beim jamband-christoph untergekommen (johannes bleibt straight und schläft im wohnmobil, “um abzuhärten”)
HART: unser backstageraum ist nicht grösser als der kühlschrank, der drin steht.
WAS?! immer wenn wir in nürnberg sind, spielen da irgendwie gerade auch die emil bulls. oder bald, oder kürzlich.
SONG: prince – i love u in me

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Leipzig, 07.03.07

PRÄGNANT: der erste gig! dementsprechend hoher adrenalinpegel…
GUT: auffällig hochwertige grafitti-kunst rund um die halle.
HART: virgin/emi-chefetage guckt zu, sind aber alle sehr nett zu uns gewesen..
WAS?! unfassbar umfangreiches catering, gegrillter lachs, totaler j-lo style!
SONG: michael bolton – how am i supposed to live without you